Resiliente und Smarte Infrastruktursysteme (RESIS)

Entscheidungshilfesysteme für das Krisenmanagement

  • Entscheidungshilfesystem für den Notfallschutz nach kerntechnischen oder radiologischen Unfällen (JRODOS)
  • Dynamische Maßnahmengenerierung für das Krisenmanagement

Resilienz moderner Versorgungssysteme

  • Konzepte, Modelle und Algorithmen für das Design und den (Echtzeit-) Betrieb kritischer Infrastrukturen zur Erhöhung ihrer Resilienz und Sicherheit hinsichtlich der Daseinsvorsorge - urbane Resilienz/Resilienz einzelner Infrastrukturen: Smarte Energiesysteme, Wasserversorgung, Transportsysteme, Gesundheitssystem etc.
  • Entwicklung geeigneter operationalisierbarer Resilienz-Metriken zur Erhöhung der Anpassungsfähigkeit und Elastizität kritischer Infrastrukturen

Kontakt: Dr. rer. nat. Sadeeb Simon Ottenburger

 
JRODOS: Ausbreitungsrechnung   Konzepte, Methoden zur Analyse und Erhöhung der Resilienz kritischer Infrastrukturen

 

SWR Science Talk:

Die städtische Versorgung mit Gütern und Energie in Zukunft

Wie lassen sich kritische Infrastrukturen nachhaltig und widerstandsfähig gestalten? Dr. Sadeeb Simon Ottenburger erforscht, wie sich mögliche Gefahren abwehren lassen.


NEWS:

Neue Veröffentlichung in der renommierten Mathematik-Fachzeitschrift Mathematische Annalen

Dr. Sadeeb Simon Ottenburger, Mathematiker und Forscher im Bereich der Systemresilienz in der Abteilung RESIS (Resilient and Smart Infrastructure Systems) am Institut für Thermische Energietechnik und Sicherheit (ITES), hat eine neue wissenschaftliche Arbeit in der renommierten Fachzeitschrift Mathematische Annalen veröffentlicht.
Die Publikation mit dem Titel
“A classification of 5-dimensional manifolds, homogeneous souls of codimension two and non-diffeomorphic pairs”
liefert neue Resultate zur Klassifikation fünf-dimensionaler Mannigfaltigkeiten.
In der Arbeit werden bekannte geometrische Räume aus einer neuen Perspektive betrachtet. Dadurch werden bislang unbeachtete Phänomene sichtbar und zwei offene Fragen aus früheren Fachpublikationen gelöst.
Die Studie analysiert strukturelle Invarianten und untersucht, welche Formen unter gegebenen Bedingungen möglich sind. Sie zeigt, wie sich Räume unter bestimmten Voraussetzungen verformen lassen, während ihre wesentlichen strukturellen Eigenschaften erhalten bleiben.
Diese strukturelle Perspektive prägt auch Dr. Ottenburgers aktuelle Forschung in der Abteilung RESIS am ITES. Dort stellt sich eine verwandte Herausforderung: Welche Eigenschaften und Wechselwirkungen sind entscheidend für die Stabilität komplexer Systeme, und wie lassen sich diese mathematisch beschreiben?
Ziel dieser Forschung ist es zu verstehen, wie Systeme unter Stress angepasst oder transformiert werden können, ohne ihre zentralen Fähigkeiten zu verlieren. Alternative Systemdesigns können sich dabei strukturell grundlegend unterscheiden, während sie dennoch dieselben kritischen Funktionen erfüllen.
Die Verbindung von mathematischer Strukturtheorie und angewandter Resilienzforschung eröffnet neue Perspektiven für das Verständnis komplexer technischer und gesellschaftlicher Systeme.